Pferd

Arthrose, COB, EMS, Equines Cushing Syndrom, Hufrehe etc.

Tierheilpraktikerin Vera Knoll

Zahlreiche unangenehme und gefürchtete Erkrankungen unserer Pferde lassen sich sehr gut naturheilkundlich behandeln. Der große Vorteil liegt in der Sanftheit dieser Therapien – das Pferd kann „natürlich“ gesund werden.

COB („Dämpfigkeit“)

COB ist eine für viele Pferdebesitzer Angst einflößende Erkrankung, die sich durch Haltungsoptimierung, phytotherapeutische Maßnahmen und Inhalationen oft deutlich verbessern lässt. Auch die Akupunktur kann hilfreich sein.

EMS – Equines metabolisches Syndrom

Diese Erkrankung betrifft meistens ältere Pferde und Ponys mit entsprechender Veranlagung. Fettleibigkeit in Verbindung mit einer Insulinresistenz erhöht das Risiko weiterer Erkrankungen wie z.B. der Hufrehe, Störungen im Bewegungsapparat, Haut- und Fellveränderungen.

Phytotherapeutische Maßnahmen, Futterumstellung und gezieltes Training sind hier Mittel der Wahl, um den Zustand Ihres Pferdes zu verbessern und weiteren Schädigungen vorzubeugen.

Ganzheitliche Behandlung von Pferden

Equines Cushing Syndrom

Die beim älteren Pferd zuweilen auftretende gutartige Vergrößerung der Hirnanhangsdrüse (Hypohyse) führt zur vermehrten Ausschüttung von Cortison, dem Hormon der Nebennierenrinde. Als Folge kommt es unter anderem zu Fellveränderungen, der typischen „Lockenbildung“, sowie zu Muskelabbau, vermehrtem Fettaufbau und allgemeiner Leistungsminderung.

Phytotherapeutische Maßnahmen können die übertriebene Cortisonproduktion normalisieren. Selbstverständlich sollte der Hormonstatus regelmäßig mittels einer Blutuntersuchung kontrolliert werden. Ich arbeite mit einem professionellen Labor zusammen, das diese Untersuchungen zuverlässig durchführt.

Ein gutes Ernährungskonzept, Haltungsoptimierung (Dauerstress?) und an die Situation angepasstes Training sind gute Möglichkeiten, den Gesamtzustand des Pferdes deutlich zu verbessern.

Ganzheitliche Behandlung von Pferden

Hufrehe

Hufrehe als häufige und gefürchtete Erkrankung des Pferdes lässt sich gut phytotherapeutisch, homöopathisch und mit Blutegeln behandeln. Die äußerst schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut wird ausgelöst durch Immunkomplexe, die kleinste Blutgefäße verstopfen und somit zur Entzündung führen.

Spat

Spat und weitere arthrotische Erkrankungen sowie Verletzungen von Bändern und Sehnen sprechen sehr gut auf eine Blutegelbehandlung an.